Biber-Projekt/Alb-Donau-Kreis

Der Biber - Die Verbreitung - Das Konfliktmanagement 

Der Biber ist Europas größtes Nagetier. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts war er hierzulande ausgestorben - vom Menschen durch intensive Bejagung ausgerottet. 

In den Sechzigern hat man dieses einheimische Wildtier in Bayern wieder angesiedelt, und ihre Population wächst stetig.

Der Biber ist wie kein anderes Tier in der Lage seine Umwelt zu verändern, indem er z.B. Dämme baut, Röhren gräbt und Bäume fällt. Diese landschaftsgestalterischen Eigenschaften sind für unsere Gewässer so- wie für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten von großem Vorteil und erhöhen die Vielfalt der betreffenden Gebiete. Sie führen aber in unserer dichtbesiedelten Kulturlandschaft leider auch zu vielen Konflikten mit den menschlichen Landnutzern.

Es ist wichtig, sich rechtzeitig mit diesem Thema auseinander zu setzen und für ein friedliches Miteinander von Mensch und Biber zu sorgen.

Tragende Säulen des Managements sind die ehrenamtlichen Biberberater der Landkreise, die als Ansprechpartner vor Ort auf Fragen und Probleme rund um den Biber schnell und flexibel reagieren können. Zur Konfliktlösung arbeiten sie eng mit den Biber-Ansprechpartnern der Landratsämter zusammen. Koordiniert und unterstützt wird das Management vom Biberbeauftragten des Regierungspräsidiums Tübingen.

Übersicht Regionale Biberberater

Ansprechpartner:

Franz Spannenkrebs

Telefon:

01520-2535707

E-Mail:

Franz.Spannenkrebs@t-online.de